FDP.Die Liberalen
Dübendorf
Ortspartei Dübendorf
05.11.2021

Nein zur planwirtschaftlichen «Pflegeinitiative», Ja zum Schulhaus im Hochbord

Die FDP Dübendorf hat an ihrer Parteiversammlung die Nein-Parole gefasst zu zur eidgenössischen «Pflegeinitiative» und empfiehlt ein Ja zur lokalen Abstimmung zum «Schulhaus/Turnhalle Hochbord»

Die Arbeitsverhältnisse der Pflegefachleute sind unbefriedigend. Unser Gesundheitssystem leidet an sozialistischer Planwirtschaft. Die Branche wird durch ein undurchsichtiges, komplexes Gewebe an bürokratischen Regeln geleitet. Dies zwingt alle Akteure, umfangreiche Datenfriedhöfe anzulegen und unnötige bürokratische Prozesse abzuspulen. Daraus resultieren enorme Kosten, die den Patienten nichts bringen, und erschweren die Arbeitsbedingungen der Pflegefachleute massiv. Anstatt sich um die Patienten zu kümmern, müssen diese Fachleute unsinnige Formulare ausfüllen.
 
Die Fehler im System können nicht durch noch mehr staatliche Regulierung gelöst werden, sondern nur durch umfangreiche Reformen und einen Rückbau der bürokratischen Komplexität. Diese wird von Pflegefachleuten als ein treibender Faktor der Unzufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen genannt. Die Initiative wird dieses Problem aber nicht lösen, sondern vor allem weiter kostentreibend wirkenwas das ungebremste Wachstum der Krankenkassenprämien noch verstärken wird. Die FDP unterstützt deshalb den indirekten Gegenvorschlag. Dieser kann sofort umgesetzt werden und wird erste Verbesserungen bringen. Danach braucht es dringend strukturelle Reformen.
 
Auf lokaler Ebene stimmt Dübendorf über den Kredit für Schulraum und Turnhalle im Hochbord ab. Diese Vorlage erstellt Schulraum für sechs Primarschulklassen. Die Stadt kauft in zwei der drei Three Point-Wohntürmen Stockwerkeigentum im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss, die nun zusammen mit dem Aussenraum für den Schulbetrieb ausgerüstet werden. Auf dem gleichen Areal wird zudem eine Turnhalle erstellt, die auch durch den kürzlich vom Volk beschlossenen Kindergarten «Stettbach Mitte» genutzt werden kann. Die Turnhalle wird zu einem Fixpreis erstellt. Die Stadt muss zudem nur 40% der künftigen Unterhaltskosten des Aussenraums übernehmen.
Adrian Ineichen, Mitglied der Primarschulpflege und Stadtratskandidat der FDP empfiehlt ein Ja: «Diese Vorlage erstellt den nötigen Schulraum im wachsenden Quartier Hochbord schnell und kostengünstig. Andere Optionen, wie z.B. Landkauf durch die Stadt, und Projektierung/Bau durch die Schule, wäre massiv teurer und würde viel länger dauern.»

Schliesslich wird mit dem neuen Schulraum das Quartierschulhausprinzip gestärkt. Dies bedeutet, dass die Schüler in Gehdistanz zur Schulanlage sind und damit weniger Schülertransporte nötig sindDie FDP setzt sich deshalb für diese Vorlage ein.


Weitere Parolen:
- Nein zur Justiz-Initiative
- Ja zum Covid-Gesetz
- Ja zum kantonalen Energiegesetz.

Vorstand FDP Dübendorf


Kontakte für weitere Informationen:

Rafa Tajouri, Medienverantwortlicher, 078 608 36 63,
r.tajouri@fdp-duebendorf.ch
Stefan Angliker, Präsident, 079 315 73 87,
s.angliker@fdp-duebendorf.ch
 
Rafa Tajouri