FDP.Die Liberalen

Dübendorf

Kommentar zu den Abstimmungen vom 27. November 2016

 

Atomausstiegsinitiative NeinAm 27. November stimmen wir über die Atomausstiegsinitiative ab. Aus freisinniger Sicht ist diese klar abzulehnen. Denn die Kernenergie ist erwiesenermassen eine äussert zuverlässige Art um konstant grosse Mengen elektrischer Energie zu produzieren. Gemessen am CO2-Ausstoss ist es eine der saubersten Energiequellen überhaupt.

Von Gegnern der Kernenergie werden oft Ängste und Zweifel über die die Sicherheit der Kernkraftwerke (KKW) geäussert. Der sichere Betrieb von KKWs erfordert eine ausgeprägte Sicherheits- und Qualitätskultur, sowohl im Betrieb und der Wartung, als auch in der Aufsicht. Diese ist in der Schweiz vorhanden und etabliert.

Die KKW Gösgen und Leibstadt sind für eine Laufzeit von rund 50-70 Jahren ausgelegt. Diese Laufzeit wird durch regelmassig durchgeführte technische Upgrades sichergestellt. Diese Upgrades dienen sowohl der Effizienz als auch der Sicherheit. Die Initiative will jedoch alle KKW nach 45 Betriebsjahren abschalten. Die neueren Anlagen in Gösgen und Leibstadt müssten ebenfalls vorzeitig abgestellt werden. Die KKWs trotz des Nichtvorhandenseins von Sicherheitsmängeln, aus rein emotionalen und ideologischen Beweggründen vorzeitig abzuschalten, ist schlichtweg unsinnige Verschwendung von Ressourcen.

Was mich an der Initiative jedoch am meisten stört, ist das ebenso irrationale Verbot der Kernkraft als Technologie an sich. Vor allem sind die Kernreaktoren der neuen Generationen äusserst vielversprechend. Sie könnten beispielsweise aus dem, oft als „radioaktiver Abfall“ betitelten verbrauchten Brennstoff der heutigen KKWs, weitere Energie produzieren und gleichzeitig neuen Brennstoff erzeugen.

Ich empfehle deshalb allen, die Atomausstiegsinitiative klar abzulehnen.

Stephan Radonic, Jungfreisinnige

Suchen

Aktuelle Bilder der FDP

fdp_unternehmeranlass_2017_9_20170929_1893356282.jpg

teaser mitgliedwerden

spende

teaser fgf