FDP Dübendorf - Gaby Gossweiler: Damit sich Leistung lohnt - auch im Sozialbereich
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FDP Freisinnig-Demokratische Partei Dübendorf
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Gaby Gossweiler: Damit sich Leistung lohnt - auch im Sozialbereich

Von 1994 bis 2001 stieg der Steuerfuss von 84% auf 94%, der heutigen Finanzkraft entsprechend um ca. 5.4 Mio. Franken. Diese Mehreinnahmen werden von den Ausgabensteigerungen der Primarschule um 3.03 Mio und den Sozialleistungen von 2.25 Mio. egalisiert. Bei den Sozialleistungen ist der Anstieg der Fürsorgeausgaben mit 1.60 Mio. am gravierendsten. Diese Ausgaben, die in grossem Masse mittels Fürsorgegesetz vorgegeben sind, werden mit niedriger Quote von Bund und Kanton rückvergütet. Der relativ kleine Spielraum, der bleibt, um kostendämpfende Massnahmen ergreifen zu können, muss konsequent genutzt werden, so schmerzhaft dies in einzelnen Fällen -auch für die Fürsorgebehörde- ist. Jeder Franken, der in der Sozialhilfe ausgeben wird, ist ein schwer verdienter Steuerfranken. Die Solidarität darf nicht nur dem Sozialhilfeempfänger gelten, sondern auch dem Steuerzahler.
Unverschuldet in eine missliche Lage geratene Mitmenschen, welche fürsorgeabhängig geworden sind und sich bemühen, wieder autonom zu werden, sollen einen Bonus, einen Zusatz zum Grundbedarf erhalten. Diejenigen, die sich unkooperativ weigern, etwas zur Verbesserung ihrer finanziellen Lage beizutragen, sollen mit einem Abzug (Malus) bestraft werden, bis ihnen klar wird, dass sich Leistung lohnt.
 
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